Aus der Geschichte des Vereins - 2005

 

 

2005

EIN VIELFALTIGES, ARBEITSREICHES UND FREUDENVOLLES JAHR!

In diesem Jahr setzt der Winter früh ein. Wahrend ich diese Zeilen schreibe, fallt dichter Schnee in großen Flocken. Er erinnert mich daran, wie schnell die Zeit vergeht, die die einzelnen Jahreszeiten aneinander reiht. Auch in diesem Jahr können wir auf zahlreiche Erlebnisse, gesellschaftliche Ereignisse und insbesondere emsige Geschäftigkeit zurückblicken. Die Literaturgruppe stellte wiederum im Rahmen verschiedener Veranstaltungen unser jüngstes Jahrbuch und ihre literarischen Arbeiten vor, die Kindergruppe lernte Deutsch, besuchte Sprachwerkstätten und bereitete sich auf Theatervorstellungen vor, die erwachsenen Mitglieder nahmen interessiert an den Sprachkursen und am Diskussionszirkel teil. Das zentrale Ereignis dieses Jahres war die Umsiedelung in unsere eigenen Vereinsraume.
 
Ich mochte Ihnen nun die interessantesten Vorstellungen und wesentlichen Veranstaltungen vorstellen, die unsere Tatigkeit ab Dezember 2004 bis November 2005 pragte:
 
Dezember 2004 – dieser Monat ist immer sehr wichtig für unseren Verein, da jetzt schon traditionell unsere Weihnachts- und Neujahrsfeier im Kasinosaal des Slowenischen Volkstheaters in Marburg stattfindet. Auch diesmal wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Sprachinstitut Lindiè veranstaltet und dazu geladen waren zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, Kultur und Wirtschaft sowie Interessierte und Freunde unseres Vereins. Der Einladung folgten viele namhafte Persönlichkeiten. Darunter befanden sich: der deutsche Botschafter, Herr Hans Jochen Peters, die osterreichische Kulturratin, Frau Natasche Grilj, der Landesamtsdirektor des Landes Steiermark, Herr Gerhart Wielinger, die Stadträtin, Frau Maxie Uray-Frick aus Graz, die Stadträtin und Burgermeisterin von Spielfeld, Frau Heidrun Walther, der Leiter des Goethe-Instituts in Ljubljana, Herr Abed Naumann, der Direktor des Verbandes der Kulturvereine Maribor, Herr Franci Pivec, die Direktorin der Volksschule Franc Rozman Stane, Frau Breda Kutnjak, der Vorsitzende des Gottscheer Altsiedlervereins, Herr August Gril und seine Stellvertreterin, Frau Doris Debenjak sowie zahlreiche andere. Im Namen des Vereins wurden die Gäste namentlich von Frau Marija Lindiè begrüßt. Mag. Katarina Vedernjak bereitete auch diesmal erfolgreich die Kinder für den Auftritt der Theatergruppe mit dem Stuck »Der Opa erzählt« und sorgte für das gesamte Veranstaltungsprogramm. Die Vorstellung gestaltete sich durch Auftritte der Kinder der Tanzschule » Plesna izba« und der Volksschule Franc Rozman Stane noch vielfältiger.
 
Janner 2005 – endlich erblickte unser neue Sammelband »Zwischenmenschliche Bindungen 2004« das Licht der Welt! Diesmal verspätete er sich infolge der zahlreichen und umfangreichen literarischen Beitrage. Mit Ana-Marija Pušnik und den Mitgliedern der Literaturgruppe wurde der Zeitpunkt und das Vorstellungsprogramm des Jahrbuchs festgelegt.
 
Die Kinder besuchen fleißig die Sprachwerkstatten, die Erwachsenen ihren Sprachkurs und sind laufend bemüht ihren Wortschatz im beliebten Diskussionszirkel zu erweitern.
 
Per Internet erhielten wir Post und konnten erst nicht fassen, was uns mitgeteilt wurde. Wir lasen die Nachricht ein paar Mal durch und die Freude war unbeschreiblich. Wir wurden darüber benachrichtigt, dass die Kärntner Landesregierung unter dem Landeshauptmann, Dr. Jörg Haider beschlossen hat, uns beim Ankauf eigener Vereinsraume zu helfen und uns somit einen gewissen Betrag als Grundstein für den Ankauf zu widmen. Aber wo bekommen wir die übrigen Mittel her? Und wie finden wir Räume, die unserer Tätigkeit entsprechen? Diese Sorge vertrauten wir unseren Freunden in Graz an und sie versprachen uns unter die Arme zu greifen.
  
Februar 2005 – der Vorsitzende des AKVS Graz benachrichtigte uns, dass es mithilfe der Vereine Steiermark, Kärnten und Südtirol sowie der Landesregierungen gelungen ist, die entsprechenden Mittel für den Ankauf der Raume für unseren Verein zu sammeln.
 
Es mangelte mir gänzlich an positiver Energie, als ich mich per Internet auf die Suche nach geeigneten Räumen mache. Und siehe da! Im Zentrum der Stadt steht eine grosse Wohnung zu einem günstigen Preis zum Verkauf frei. Das wäre für unseren Verein sehr geeignet!
 
März 2005 – Im Trauungssaal des alten Rathauses stellten wir unseren Sammelband »Zwischenmenschliche Bindungen 2004 vor. Auch diesmal lesen die Autoren ihre Arbeiten in Prosa und Gedichtform selbst, in slowenischer Sprache wurden sie von Frau Melita Plešnik vorgetragen. Jene Autoren, die sich mit der deutschen Sprache nicht so leicht tun, baten den Übersetzer der Prosabeitrage, Herrn Toni Götz aus München, diese vorzutragen. Die Veranstaltung wurde musikalisch von Frau Ana Nikoliè und ihrer Zither begleitet.
 
Gemeinsam mit Drago, Marija und anderen Mitgliedern besichtigen wir die zum Verkauf stehende Wohnung in der Barvarska 5 und sind begeistert. Kleine Renovierungsarbeiten sind zwar erforderlich, sie entspricht jedoch vollkommen unserem Bedarf für die Tätigkeit des Vereins. Wir entscheiden uns sie zu kaufen und setzen darüber unsere Freunde in Graz in Kenntnis.
 
April 2005 – Als Vorsitzende des Vereins unterzeichnete ich den Kaufvertrag für die Wohnung. Nun haben wir unsere eigenen Vereinsraume!
 
Unser eigenes Heim! In der Tasche sind die Schlüssel, in den Händen ist der Vertrag und ich halte beides wie ein Heiligtum. In Gedanken bedanke ich mich bei allen, die dabei geholfen haben.
 
Am Montag überbringe ich beim Diskussionszirkel unseren Mitgliedern die gute Nachricht. Unsere Träume haben sich erfüllt. Alle sind glücklich und voller Ideen für die Zukunft.
 
Auf Einladung des Gottscheer Altsiedlervereins fuhr ich mit Marija nach Krapflern/Obèice bei Dolenjske toplice, wo sich das Kulturheim der Gottscheer befindet. Es war ein besonderer Tag für die deutschsprachige Gruppe. Der Anlass was die Eröffnung der erneuerten Räume und die sich darin befindende Ausstellung der Miniaturen und Kirchen, die einst in den Nachkriegsjahren in den zerstörten Gottscheer Dorfern standen. Die Mittel für diesen Eingriff steuerte die Kärntner Landesregierung unter Landeshauptmann Dr. Jörg Haider bei, der an diesem Tag als Ehrengast der Gottscheer die modernen Räume und die Ausstellung feierlich eröffnete.
 
Nach einem reichen Kulturprogramm besprachen wir beim Mittagessen mit dem Landeshauptmann noch unsere Probleme und informierten ihn über unsere künftigen Pläne. Der Landeshauptmann versicherte uns in seiner charakteristisch karismatischen und unkonventioneller Art, dass wir auch in Zukunft auf seine Unterstützung zählen dürfen.
 
Mai 2005 – auch in diesem Jahr lud uns Herr Max Wratschgo, Vorsitzender des Europahauses »Karl Brunner Europahaus« in Neumarkt zum 38. internationalen dreitägigen Minderheitenseminar in die Stadt Neumarkt ein, eine Stadt im nordwestlichsten Eck der Steiermark. Marija, Marjan und ich nahmen daran gern teil. Die Mehrzahl der Teilnehmer war uns bereits vom Vorjahr oder von anderen Treffen bekannt. Wir verlebten drei wunderbare Tage in angenehmer Gesellschaft. Den Höhepunkt bildete der Ausflug mit dem Bus in die Hauptstadt Kärntens, nach Klagenfurt, wo wir neben den geschichtlichen und architektonischen Besonderheiten auch den Kärntner Landtag besichtigten. Währenddessen nahm unser treues Mitglied Drago mit Frau Prof. Doris Debenjak in Rogaška Slatina am Seminar für verfassungsmäßig nicht anerkannte Minderheiten in Slowenien teil. Das Seminar wurde vom Institut für ethnische und regionale Studien aus Marburg unter der Leitung von Dr. Silvo Devetak veranstaltet. 
 
Alljährlich, diesmal bereits zum 10. Mal fand diesmal im prächtigen Schloss Waldstein bei Übelbach in der Steiermark das Steirertreffen statt. Das Schloss Waldstein befindet sich im Eigentum des Prinzen Vinzenz von Lichtenstein und besonders interessant ist, dass das Schloss auch von der Familie Lichtenstein bewohnt wird. Dieses Treffen organisierte der AKVS Graz. Gekommen waren auch die Steirer aus dem Banater Bergland in Rumänien (sie zogen in der Zeit der Kaiserin Maria Theresia dorthin), die Steirer aus dem Abstaller Feld und wir aus Marburg/Maribor – Untersteiermark. Zu Hause krempelten die Mitglieder des Vereins und Freunde ihre Ärmel und begannen mit der Renovierung der neuen Vereinsräume. Wir putzten, strichen an, räumten auf und bereiteten die Räume für die Umsiedelung vor.
 
Juni 2005 – die Kurse und Kinderwerkstätten wurden abgeschlossen, Ende Juni gingen auch die Erwachsenenkurse und der Diskussionszirkel zu Ende und alle machten Ferien. Es war Urlaubszeit. Für die Kinder.
 
Die Mitglieder aber räumten in den alten gemieteten Räumen auf, packten und zogen mit Sack und Pack in die neuen Räume. Wir nehmen die Schränke, Tische, Stühle, Bücher und das gesamte Gerümpel mit, das sich innerhalb von fast fünf Jahren der Vereinstätigkeit angesammelt hatte.
 
Juli 2005 – nach sieben Monaten mehrmaliger Ergänzungen und unendlichen Wartens, erhielten wir schließlich von der Verwaltungseinheit in Ljubljana die Registrierung des »Verbandes der Vereine deutschsprachiger ethnischer Gemeinschaften«. Dies teilte uns der Vorsitzende des Verbandes, Herr August Gril mit, der auch Vorsitzender des Gottscheer Altsiedlervereins ist. Endlich! Nun können wir uns im Namen beider Vereine vorstellen und einheitliche Gespräche führen, geltend für beide Vereine. 
 
Ich dachte schon, dass ich nun auch noch ein wenig Ferien machen konnte, als sich unerwrtet die Vertreter der „Walther-Hensel-Gesellschaft“ aus Stuttgart meldeten. Ein ganzer Bus ihrer Mitglieder wird sich eine Woche lang die Natur und Sehenswürdigkeiten Sloweniens ansehen. Sie möchten auch Maribor besichtigen und sich unserem Verein sowie der breiten Marburger Öffentlichkeit musikalischfolkloristisch vorstellen. Dies war ihre Botschaft. Also was nun? Jetzt hieß es, sich an die Arbeit machen!
 
Ich reservierte den »Slomšek-Saal«, besorgte die Plakate, schrieb und verschickte Einladungen und hoffte, dass nicht alle Mitglieder und geladenen Gäste in Urlaub sind und einige doch kommen und sich die Vorstellung ansehen werden.
 
August 2005 – Ein voller Bus fröhlicher Menschen im reiferen Alter besuchte uns. Sie pflegen die Volksmusik und die Folklore, sie singen und lernen dabei die einzelnen europäischen Länder und ihre Völker kennen. Nach einer Führung durch Maribor und ihre Sehenswürdigkeiten begaben wir uns in den » Slomšek-Saal«.
 
Sie boten uns eine herrliche Vorstellung mit Betonung auf den Gottscheer Liedern. Das Programm wurde von unserer Literaturgruppe und ihren Mitgliedern mitgestaltet, die einige ihre literarischen Arbeiten vorstellten. Nach der Vorstellung waren sie noch in unsere nagelneuen Vereinsräume zu einem kleinen Imbiss und ein Glas Wein aus der Steiermark geladen. Nach unserem angenehmen Treffen verabschiedeten wir uns zu später Stunde und versprachen, uns noch zu sehen.
 
September 2005 – dieser Monat ist recht anstrengend, voller Termine und Verpflichtungen. Das Programm und der Stundenplan für die Sprachkurse müssen festgelegt werden, die Kinderwerkstätten und der Diskussionszirkel müssen ihren festen Platz im Stundenplan finden. Mitte September nahm ich mit Anita am 5. Symposium der deutschen Minderheiten teil, die in einer Region der ehemaligen Habsburger Monarchie lebten. Diesmal fand das Symposium in Hermannstadt – Sibiu statt, das im Herzen Transsilvaniens in Rumänien liegt. Wir machten uns von Wien aus auf den Weg, gemeinsam mit den Vertretern deutscher Minderheiten aus Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und der Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland, Schlesien und Mähren sowie den Aussiedlern aus Rumänien. Auf der Fahrt über Ungarn stießen in Budapest noch die Vertreter der deutschen Minderheit in Ungarn zu uns. Da das Hauptthema des Symposiums »Die Minderheit und die Jugendarbeit« bildete, setzten sich die Fahrgäste im Bus aus verschiedenen Altersgruppen zusammen. Anita und ich rätselten herum, was uns wohl in Rumänien erwartet? Aus den Medien erfährt man so unterschiedliche Informationen über dieses Land. Wir waren angenehm überrascht. Die Menschen leben für unsere Verhältnisse zwar recht bescheiden, aber sie sind überaus freundlich und offen. Wir nahmen am Empfang des Bürgermeisters teil. Die Stadt hat 170.000 Einwohner, davon sind 2% Deutsche. Der Bürgermeister war ein junger Deutscher, der mit 94% der Stimmen gewählt wurde. Er war zum erfolgreichsten Bürgermeister des Jahres 2005 in Rumänien gewählt worden. Von den 23 Stadträten sind gleich 16 deutscher Nationalität. Auch bei den Bürgermeistern in den Nachbargemeinden handelt es sich hauptsächlich um Deutsche. Die Stadt Sibiu – Hermannstadt wird im Jahr 2007 gemeinsam mit Luxemburg die Europäische Hauptstadt stellen. Die ganze Stadt wird erneuert, neu gestaltet, gebaut und es herrscht positive Aufbruchstimmung. Man bereitet sich intensiv auf dieses Ereignis vor. In der Industriezonen werden anstelle der verfallenen sozialistischen Werke neue, moderne Objekte ausländischer (insbesondere deutscher und österreichischer) Investoren erbaut, die der zahlreichen Bevolkerung dieser Region neue Stellen und bessere Gehälter bieten.
 
Wir besuchten auch die durch die UNESCO als Kulturgut geschützte evangelische »Burgkirche« im Ort Birthaelm. Es war gerade Kirchtag und die Kirche war voller Leute. Sie kamen von überall her. Insbesondere ausgesiedelte rumänische Deutsche, die heute in Deutschland oder Osterreich leben. Die Einwohner der umliegenden deutschen Nationalität sind in ihren Trachten gekommen, die noch aus der Zeit stammen, als die vertriebenen Protestanten mit Gewalt in diesen Orten angesiedelt wurden. Die Messe zelebrierte der Bischof der Region, daran nahmen alle bedeutenden politischen Köpfe der Region teil, samt Bürgermeister und Abgeordneten.
 
Wir übernachteten in Neppendorf, einem Vorort der Stadt Sibiu. Das Museum bei der Kirche verwahrt über 300 Jahre alte Exponate, die über ihre Verfolgung, ihr Leid und die gewaltsame Ansiedelung der Protestanten in diesem Gebiet Zeugnis ablegen.
 
Oktober 2005 – Marija und ich nahmen zwei Tage in Klagenfurt an, wo der Europäische Volksgruppenkongress stattfand. Das Hauptthema war: die Rolle der Volksgruppen in grenzüberschreitenden Modellen der Zusammenarbeit. 
 
Zu Hause wartete noch viel Arbeit auf uns: die Vorbereitung der feierlichen Eröffnung unserer Vereinsräume. 
 
Den ganzen Monat hatten wir alle Hände voll zu tun, denn der feierliche Tag sollte reibungslos verlaufen. Die Kinder bereiteten ihre Vorstellung vor, die Erwachsenen schrieben Einladungen, richteten den Saal für das Ereignis und die Bewirtung der Gäste her.
 
Die Literaturgruppe bereitete einen Literaturabend in der Bibliothek Radlje ob Dravi vor und führte ihn mit Erfolg aus. Die Autoren lasen ihre Arbeiten in deutscher Sprache, in Slowenisch wurden sic voller Feingefühl von Anica Škurnik dargebracht. Die Vorstellung wurde vom Publikum gut aufgenommen und war samt dem Bürgermeister der Stadt Radlje, Herrn Alen Bukovnik sehr gut besucht. 
 
Der 30.10. war ein feierlicher Tag. Es kamen zahlreiche Ehrengäste, Freunde und Interessierte. Mit seinem Besuch beehrte uns ganz besonders der Bürgermeister der Stadt Marburg/Maribor, Herr Boris Soviè, der dritte President des Kärntner Landtages, Herr Josef Lobnik, der Stellvertreter des österreichischen Botschafters in Ljubljana, Herr Dr. Harald Stranzl, der Vorsitzende des VLOE, Herr DI Rudolf Reimann, der Vorsitzende des AKVS, Herr Prof. Dr. Reinhold Reimann, der Vorsitzende der Gottscheer Altsiedler, Herr DI Avgust Gril und von der Kärntner Landesregierung Herr Mag. Udo Puschnik.
 
Das Festprogramm gestalteten die Kinder mit ihrer Vorstellung über »die neuen EU-Mitgliedsländer«, indem sie auf humorvolle Weise die einzelnen Charakteristiken der neuen Beitrittsländer darbrachten und dafür begeisterten Applaus der Anwesenden ernteten. Die Eröffnung wurde in geselliger Runde bei einem Glas Wein aus Marburg abgeschlossen.
 
November 2005 – die Kurse und die Sprachwerkstätten werden fortgesetzt. Es beginnen bereits die Vorbereitungen für die diesjährige Weihnachts- und Neujahrsfeier, die auch in diesem Jahr im Kasinosaal des Marburger Theaters stattfindet. Der Saal wurde bereits reserviert und das Programm ausgewählt. Die Kinder lernen ihre Texte und in vollem Gang sind auch die Vorbereitungen für den Druck unseres neuestens Sammelbandes » Zwischenmenschliche Bindungen«. Die Mitglieder der Literaturgruppe gaben ihre Arbeiten ab, die nun noch übersetzt und lektoriert werden. 
 
Am 3. November besuchte ich mit Doris in Graz das Symposium »Die Minderheiten im erweiterten Europa«, an dem Doris ihr Referat mit dem Thema »Der Status der Minderheit in Slowenien« hielt.
 
Schon wieder haben wir Dezember. Es ist Zeit meinen Beitrag für den diesjährigen Sammelband abzuschließen und ich hoffe ihnen nächstes Jahr einen mindestens so interessanten Bericht abgeben zu dürfen wie in diesem Jahr. Möge die Zukunft dem Verein viel Erfolg bescheren!

 

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Obnovljeno zadnjiè 11. septembra 2008.