2011
7. Juli 2011- Lebendige Höfe – Sommerabend des Kulturvereins Brücken am Lebendige Höfe von Maribor«
7. – 9. Julij 2011 - das neue Programm im Rahmen des Festival Lent, gestaltet von der Produzentin Katja Kos vom »Internationalen Festival des Straβentheaters Ana Desetnica«, verhalf auch unserem Verein zu der Erkenntnis, dass Maribor nicht nur eine verschlafene Stadt ist, und dass das Lent Festival nicht nur am Ufer der Drau stattfindet.
Die Veranstaltungen spielten sich an mehreren Schauplätzen ab. Versteckte Innenhöfe von Maribor öffneten ihre Tore und luden die Mitbürger an drei Tagen bei angenehmer Atmosphäre zu einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen ein. In Zusammenarbeit mit den Bewohnern des Gebäudes in Barvarska 5 konnte auch unser Verein durch die Vernissage »Marburger Veduten« unseres Mal- und zeichenkurses, dann zweisprachigen literarischen Abend, wie auch durch dem Auftritt des »Hugo Wolf« Kammerchores auf unserem gemeinsamen Hof mithelfen, die sommerlichen Nachmittage und Abende angenehmer zu gestalten. Da die Veranstaltungen gut besucht und positiv aufgenommen wurden, ist mit dem Festivalveranstalter vereinbart worden, unsere Zusammenarbeit im nächsten Jahr zu erweitern. Die diesjährige Zusammenarbeit honorierte der Veranstalter mit einem Dankesbrief .
25. Juni 2011 –
Ausflug der Mitglieder durch Steiermark und Kärnten:
Oberwölz-Neumarkt/Europahaus-Gurk
Zum Ende des Schuljahres organisiert unser
Verein jedes Jahr für die Teilnehmer der Deutschkurse einen Ausflug. Immer
besuchen wir Orte in Österreich, damit unsere Mitglieder auch praktisch
überprüfen können, wie viel Deutsch sie während der Kurse gelernt haben. In
diesem Jahr haben wir die steirische Stadt Oberwölz und den Markt Neumarkt und in Kärnten den bekannten
Wallfahrtsort Gurk besucht.
Aus Marburg
ging es früh am Morgen mit einem Kleinbus des Transportunternehmens von Branko Damiš (der Inhaber und
zugleich Fahrer ist) durch Graz und weiter in Richtung Murau. Wir kamen schließlich in den
zwischen den Wölzer Tauern hockende, schon im 13. Jahrhundert gegründete kleinste österreichische
Städtchen Oberwölz, das schon 1305
Stadtrechte erhalten hat. Auf dem Hauptmarkt wurden wir schon von
Christa Hofmeister, »Castelanin« auf dem
Schloss Forchtenstein in Neumarkt und vom Bürgermeister von
Oberwölz Günther Bischof
erwartet, die uns willkommen hießen.
Unsere freundliche Führerin erklärte uns die Geschichte der Stadt und zeigte uns
die Sehenswürdigkeiten. Nach der Besichtigung der Stadt sahen wir uns noch das
berühmte »Österreichische Blasmusikmuseum« an, in dem Instrumente aus dem 19.
und 20. Jahrhundert von Holzinstrumenten bis zu den neuesten Blasinstrumenten zu
sehen sind, und danach noch das Volkskundliche Museum.
Christa
Hofmeister, die Schlossverwalterin, begleitete uns danach nach Neumarkt aufs
Schloss Forchtenstein mit dem Sitz der »Europäischen föderalistischen Bewegung«. Das Schloss ist heute als
»Europahaus« der Sitz und die Stammzelle
der Ideen der Europagedanken. Im
Schloss finden jedes Jahr zahlreiche Seminare, Treffen und Sommerlager der
»Europajugend« statt. Schon seit Jahren
wird es aufopferungsvoll von
Max Wratschko geleitet, seine rechte Hand ist Christa Hofmeister.
Christa
führte uns zuerst durchs Schloss und erklärte seine Geschichte, die
anspruchsvolle Erneuerung und Instandhaltung und die Tätigkeiten, die heute
darin stattfinden. Wir bewunderten das Gebäude, die Tätigkeiten, die
wunderschöne Aussicht auf das Städtchen Neumarkt/Stmk
und auf die Berge, die das Tal umgeben. Unser Besuch ging mit einem Mittagessen
zu Ende, das für uns Christa mit ihren (freiwilligen) Mitarbeiterinnen
vorbereitet hat.
Unser Weg
führte dann durch das enge Tal weiter nach Kärnten ins Gurktal zur berühmten
Wallfahrtskirche der hl. Hemma von Gurk in Gurk.
Zuerst besichtigten wir die Kirche , in der uns die Fremdenführerin das
Leben der heiligen Hemma erklärte, und noch die Krypta mit ihrem Grab.
Es folgte
die Besichtigung des 1998 gegründeten Vertriebenenmuseums, des Ortes der
Erinnerung an die zahlreichen nach dem Ende des 2. Weltkrieges ermordeten oder
aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen.
Im Museum sind zahlreiche Exponate ausgestellt, die an die alte Heimat
und auch an einige Heime der Vertriebenen erinnern.
Es folgte der unterhaltsame Teil unseres Ausflugs. Wir
besuchten der Park der Zwerge in
Gurk, ein Paradies der Zwerge.
Zwischen Bäumen, Blumen, Teichen und
einer Kleinbahn halten die kleinen bunten Männchen Sitzungen ab, unterhalten
sich mit Schneewittchen, angeln, genießen ein Zusammensein mit Fröschen oder
meditieren einfach zwischen den Blumen.
Wenn der Besitzer des Zwergenparks zu Hause und guter Laune ist, kann man
auch eine Fahrt mit der Minibahn an Zwergen vorbei durch den Park genießen.
Galerie
Zum Ende des Schuljahres organisieren unsere Mitglieder, die am Zeichen- und Malkurs teilnehmen, jedes Jahr in
den Räumen des Vereins eine Ausstellung ihrer Werke. Während des Jahres ist vieles
zusammengekommen und die Wahl,
welche Arbeiten auszustellen sind, fällt nicht gerade leicht. Beim Hin und Her
unter dem scharfen Auge unserer Mentorin
Cvetka Vidmar haben wir schließlich von jeder von uns zwei Bilder
ausgewählt und alle schon angeordnet auf die Wände in unseren Räumen aufgehängt.
Ihre Bilder haben ausgestellt: Ljuba Dolinšek, Veronika Haring, Marjana
Habjaniè-Jerèiè, Liane Hasenbichel, Jožica Hladin, Antonija Komperšak, Silva
Krmpotiè, Slobotka Mandiè, Danica Princ, Slavica Polanec und Zdenka Volšek.
Unserer Einladung zur Eröffnung und Besichtigung der
Ausstellung sind zahlreiche Vereinsmitglieder, ihre Verwandte, Freunde und
Bekannte nachgekommen. Nach der festlichen Anrede von Mag. Franci Pivec
und der Eröffnung der Ausstellung gab es
ein angenehmes geselliges Beisammensein bei einem von den Kursteilnehmerinnen
vorbereitetem Imbiss.
Galerie
15. Juni 2011– Bei unseren Freunden in Graz
Der Verein AKVS (»Alpenländischer Kulturverband Südmark«) aus Graz, mit dem uns zahlreiche
Freundschaften verbinden und der uns viel hilft bei unserem Wirken im Bereich
der Sprache und Kultur, veranstaltet
jedes Jahr einen festlichen Vereinsabend.
Eingeladen werden zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten des Vereins
und prominente Vertreter des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen
Lebens in Graz mit Umgebung. Seit
Jahren unterstützt der AKVS auch die deutsche Minderheit
(die Steirer) aus dem Banater Bergland in Rumänien, deshalb waren unter den
geladenen Gästen auch Vertreter des Vereins
»Deutsche Vortragsreihe
Reschitza« aus Rumänien mit dem
Obmann Erwin Josef Tigla an der
Spitze. Aus dem in Slowenien befindlichen Teil der Steiermark haben
teilgenommen: Vertreter des »Kulturvereins Cilli an der Sann«
und sein Obmann Andrej Ajdiè und unser
Kulturverein mit Obfrau Veronika Haring und dem Mitglied Mag. Franci Pivec, der
auch die Festrede des Abends hielt. Vor dem vollen Saal spielte zuerst das Trio »Bamstok-Musi«, der auch später das
Geschehen auflockerte. Nach etlichen
Festanreden von Ehrengästen und den
Dankesworten der Obleute aus Rumänien und Slowenien für die aktive Unterstützung folgte die Festrede » Schwierigkeiten mit tatsächlichen
und eingebildeten Grenzen«. Der Redner wies klar darauf hin, dass im vereinten
Europa die Grenzen zwar physisch gefallen sind, dass sie aber in den Köpfen von
zahlreichen Einwohnern des vereinten
Europas noch weiter bestehen und dass für das friedliche Zusammenleben von
verschiedenen Völkern noch viel zu tun sein wird.
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14. Juni
Das traditionelle, inzwischen bereits 16.
jährliche Treffen der Steirer aus drei Ländern – aus Österreich, Rumänien und
Slowenien – fand dieses Mal in Cilli, Tüchern und Olimje statt.
Die Organisation des Treffens übernahm diesmal der Obmann des neu gegründeten
»Kulturvereins Cilli an der Sann« Andrej Ajdiè. In diesem Verein sind in Cilli
und Umgebung lebende deutschsprachige Einwohner und ihre Sympathisanten
zusammengeschlossen.
Der erste Punkt unseres Treffens fand in der Gaststätte »Tlaèan« hoch im Berg in
der Nähe der über der Stadt thronenden alten Burg statt. Die Steirer aus der Steiermark und
aus dem Banater Bergland in Rumänien kamen aus Graz mit dem Bus. Dort trafen sie
mit uns Steierern aus Marburg und Umgebung zusammen.
Nach herzlichen Begrüßungen zwischen alten Bekannten und Freunden genossen wir
die herrliche Aussicht auf die Stadt Cilli und die Sann, nach einem sehr
schmackhaften Essen konnten wir unser Beisammensein genießen und ein wenig
plaudern, dann ging es zur Besichtigung der Burg von Cilli.
Unser Weg führte danach zum Gedächtnispark Tüchern , wo wir einen Kranz
niederlegten und all jener Einwohner der Steiermark und anderer Opfer der
kommunistischen Gewaltherrschaft gedachten, die hier nach dem 2. Weltkrieg
gestorben sind, ermordet wurden oder von
hier in den Tod gehen mussten. Viele der anwesenden Steirer erzählten ihre
Erinnerungen an ihre hier verstorbenen Angehörigen, Freunde und Bekannte und an
ihr tragisches Schicksal.
Unsere nächste Station war das am Ende eines wunderschönen Tales gelegene
Renaissancekloster Olimje. Empfangen
wurden wir vom freundlichen Pater Jože Lampret, der uns in tadellosem Deutsch
die Geschichte des Klosters erklärte und die eindrucksvolle alte Apothek und die
wunderschöne Klosterkirche zeigte.
Und hier haben wir Steirer aus Marburg
für die kulturelle Note des Treffens gesorgt. Unser Kammerchor
»Hugo Wolf« hat alle Anwesenden mit
seinem Gesang begeistert (und unter anderem
folgende Lieder gesungen:
E.Grieg: Ave, maris stella, F.Liszt: Salve Regina, R.Golob: Aleluja, A.Wallner:
Abendstimmung, J.Gallus: Orientur stella, das slowenische Volkslied
Pa se sliš usw.). Der Gesang wurde mit
einem langanhaltenden Beifall gewürdigt.
Unser Ausflug und Beisammensein endete in der Gaststätte »Jelenov greben« (Hirschrücken), wo
wir Steirer zuerst die zahlreichen Damhirschen »gefüttert«
haben, die besondere Sehenswürdigkeit der Gaststätte, nach denen sie auch
genannt ist. Es folgte ein Abendessen mit Spezialitäten, für die die Gaststätte
bekannt und anerkannt ist.
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5. – 19. Juni 2011 – Ausstellung der Malereigruppe im Einkaufszentrum
QLANDIJA
Unsere Mentorin Cvetka Vidmar machte es möglich, dass wir
unsere im Schuljahr 2010/2011
entstandenen Malereien vom 5. bis zum 19.
Juni 2011 im Einkaufszentrum Qlandija in Marburg ausstellen konnten. Vertreten
waren folgende Mitglieder unseres Vereins:
Zdenka Volšek, Danica Princ, Liane Hasenbichel, Slobotka
Mandiæ, Jožica Hladin, Ljubica Dolinšek, Antonija Komperšak, Marjana
Habjaniè-Jerèiè, Slavica Polanec, Silva Krmpotiè,Veronika Haring
Alle waren wir über diese Chance sehr erfreut.
Die zahlreichen Besucher des Einkaufszentrums konnten unsere
Werke, die jetzt in unserer Galerie ausgestellt sind, betrachten.
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13.-15. Mai 2011 – Deutsche Literaturtage in
Reschitza/Resita, Rumänien
Am Freitag, dem 13. Mai, begannen die 20. Deutschen Literaturtage in Reschitza, ausgerichtet vom Bildungsverein »Deutsche Vortragsreihe Reschitza«
unter der Leitung von Erwin
Þigla, der die ganze Veranstaltung organisiert und umgesetzt hat. Eröffnet
wurde sie vom Bürgermeister von Reschitza Dr. Ing. Mihai Stepanescu mit
der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den kürzlich verstorbenen Dichter Rolf
Bossert (was in Slowenien nicht im Traum hätte geschehen können, erst recht
nicht in Marburg). Es folgte eine Hommage für Georg Hromadka zum 100.
Jahrestag seiner Geburt (Edith Guip-Cobilanschi, Joachim Wittstock,
Dr. Hans Dama). Am Samstag stellte Annemarie Podlipny-Hehn den
Sammelband Stafette (Temeswar) vor, Dr. Hans Dama (Wien) sprach
zum 100. Geburtstag von Rudolf Hollinger (1910-1997), Dr. Mariana
Virginia Lazarescu über das abenteuerliche Leben von Hans Bergel und über seine
Bücher und Robert Tari
(Temeswar) las aus seinen Prosawerken. Am Nachmittag stellten Dr. Hans Dama
und Simion Danila (Belintz) das zweisprachige Buch Im Schatten der
Zeit - În umbra timpului vor. Nach ihnen stellte Veronika Haring, die
Obfrau des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen »Brücken« aus Marburg den
zweisprachigen Sammelband Vezi
med ljudmi - Zwischenmeschliche
Bindungen vor, aus dem Ana-Marija Pušnik, Marjan Pungartnik
und Aleš Tacer vorlasen. Am Sonntag trat zuerst die Schriftstellerin
Nora Iuga (Bukarest) auf und las aus dem Roman
Die Sechzigjährige und der junge Mann
(der in mehreren Fremdsprachen erschienen ist, auch auf slowenisch). Gelesen
haben auch Carmen Elisabeth
Puchianu, Robert G. Elekes (Brasov/Kronstadt), Michael Astner
(Jassy) und Balthasar Waitz (Temeswar). Die Veranstaltung endete mit
einem Jazzkonzert des Duos
Born in Sibiu mit Marius Popp, Klavier, und der Sängerin und Dichterin Christel Ungar-Topescu, die
auch ihren zweisprachigen Sammelband
Wenn jetzt / Daca acum
vorstellte.
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19. April 2011 – Tag der Kultur der deutschsprachigen ethnischen Gruppe in
Marburg
Im Rahmen der Veranstaltungen »14.
Slowenische Tage des Buches«, die in Marburg unter dem Titel »Wenn das Buch dich
schreibt« stattfinden, hat unser Verein den »Tag der Kultur der
deutschsprachigen ethnischen Gruppe in Marburg « ausgerichtet.
Als Gäste haben wir Kulturtätige und Künstler aus der deutschen Volksgruppe in
Rumänien eingeladen, mit der wir durch eine langjährige Zusammenarbeit und
Freundschaften verbunden sind. Unsere Gäste waren:
Erwin Josef Tigla, Obmann des Vereins »Deutsche Vortragsreihe Reschitza«
aus dem Banater Bergland in Rumänien, die Dichterin und Schriftstellerin
des Banater Berglands Edith Guip
Kobilanschi aus Temeswar, ferner Carmen Elisabeth Puchianu
und Robert Gabriel Elekes von der
Transsilvanischen Universität in Kronstadt/Brasov.
Ein Teil des sehr umfangreichen Kulturprogramms fand zunächst in den
Räumlichkeiten unseres Vereinst statt.
Vor unserem bis zum letzten Platz gefülltem Saal wurde zuerst unser
letzter (diesmal neunter) zweisprachiger Sammelband »Vezi med ljudmi/ Zwischenmenschliche
Bindungen« vorgestellt.
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Präsentation unseres Sammelbandes
Bei der Präsentation haben aus ihren deutschen Prosawerken und
Gedichten die Verfasser selber gelesen, in slowenischer Sprache wurden sie
gelesen von Martina Haring.
Vorgestellt haben sich folgende Verfasser:
Herman Habjaniè, Ivana Hauser, Jožica Hladin, Franci Pivec,
Cvetka Vidmar und Andrejka Jereb.
Nach der Präsentation konnten wir mit den beiden freundlichen
Gastgebern, den Besitzern der Buchhandlung
Antika Božo Mulej und Andrej
Lebiè und mit den Besuchern der Veranstaltung bei einem Imbiss noch ein wenig
plaudern. Franci Pivec hat von Alma Karlin erzählt, die er
persönlich gekannt hat.
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2. Februar 2011 - Präsident der slowenischen Nationalversammlung empfängt die Vertreter des Verbandes der Kulturvereine der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien
Der Präsident der slowenischen Nationalversammlung Dr. Pavel Gantar hat am 2. Februar 2011 die Vertreter des Verbandes der Kulturvereine der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien empfangen. Mitglieder der Delegation waren: August Gril, Obmann der Gottscheer Altsiedlervereines, Veronika Haring, Obfrau des Kulturvereines deutschsprachiger Frauen »Brücken«, Primož Debenjak, Schriftführer des Altsiedlervereines, Doris Debenjak, Schatzmeisterin des Altsiedlervereines und Andrej Ajdiè, Mitglied Kulturvereines deutschsprachiger Frauen »Brücken« und Obmann des »Kulturvereins Cilli an der Sann«.
Eine Delegation der Vertreter der Deutschen aus Marburg, Cilli und dem Gottscheerland wies auf das Problem der Nichtanerkennung der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien ais traditioneller bzw. autochthoner Volksgruppe hin. Sie thematisierten die Statusregelung, was für ihr Wirken und kulturellen Fortbestand förderlich wäre. Laut der Obfrau des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen Brücken Veronika Haring möchten sie nicht mehr als »neue, weniger bekannte Minderheit« bezeichnet werden, wie man es oft zu hören bekommt.
Der Obmann des Gottscheer Altsiedlervereins August Gril wies darauf hin, dass die deutschsprachige Volksgruppe in Slowenien die Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen der Regierung der Republik Slowenien und der Regierung der Republik Österreich über die Zusammenarbeit im Bereich der Kultur, Bildung und Wissenschaft aus 2001 bedauert. Die aufgrund der öffentlichen Ausschreibung der slowenischen Kulturministeriums sind nur für die Förderung von konkreten Projekten ausgeschrieben, sie decken aber die Grundausgaben der Vereine nicht ab. Der Schriftführer des Gottscheer Altsiedlerverein Primož Debenjak bemerkte dazu, "das ist nur eine Förderung der Zusatztätigkeit der Vereine, nicht ihrer Grundtätigkeit. Alle wiesen darauf hin, dass in der Mittelverteilung nach dieser Ausschreibung auch Vereine und Einrichtungen berücksichtigt werden, die mit der autochthonen deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien nichts zu tun haben. Andererseits behaupten verschiedene Mitglieder der slowenischen Regierung immer wieder, mit dem Kulturabkommen sei der Status der Deutschen in Slowenien geregelt, was überhaupt nicht der Realität entspricht. In dem Sinne ist für uns das Kulturabkommen schädlich.
Der Präsident der slowenischen Nationalversammlung zeigte Verständnis für Notlage und Enttäuschung der Vertreter des Dachverbandes wegen der Lage der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien. Er erklärte, er werde die Bemühungen um eine entsprechende Regelung des Status ihrer Gemeinschaft in Slowenien unterstützen.
2010
Vorweihnachtliches Beisammensein bei Botschafter Dr. Erwin Kubesch am 16. Dezember
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10. Dezember 2010 – Die Teilnehmerinnen am Kurs »Malen und Zeichnen« beim
Ausflug nach Graz
Im vorweihnachtlichen Graz gastierte im Malerzubehörgeschäft »Kaspar Harnisch« der bekannte deutsche Aquarellist Ekkerhard Hoffmann.
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Anlässlich des 150-sten Geburtstages des Komponisten Hugo Wolf hat der Kammerchor Hugo Wolf sein
erstes abendfüllendes Konzert mit Gästen ausgerichtet. Die bunte Kammerbesetzung hat unter
der Leitung von Mag. Aleš Marèiè ihre Feuerprobe blendend bestanden.
Im vollen Kasinosaal des Marburger
Theaters hat die Kammerbesetzung aus vorzüglichen Gesangstudenten und etwas
älteren Sängern jedermann begeistert. Das i-Tüpfelchen stellten die vorzüglichen
Solisten als Gäste dar: Maja
Kastratovik,
Klavier,
Tanja Vogrin, Mezzosopran und
die Sänger, die neben dem Chorgesang auch den Sologesang an der
Musik- und Balettschule
Anton Martin Slomšek
studieren:
Renata
Graènar,
Lucija
Krašovec – Soprane,
Daniel Gajšt,
Klemen Gorenšek – Baritone. Mit
der tadellosen Klavierbegleitung von
Tanja Ajtnik Miškoviè
stellten sie
sich mit einem Programm von Robert Schummann vor, dessen
Geburtstag sich dieses Jahr zum 200.
Mal jährt, und natürlich von Hugo Wolf.
Über das Konzert
Kasinosaal, 23. November 2010 um 19 Uhr 30:
Das Herzstück
des Konzerts stellten Werke des Komponisten
Hugo Wolf
aus seinem
einzigen Zyklus für den gemischten Chor a cappella dar: Sechs geistliche
Lieder für gemischten Chor a cappella, die Wolf
Das Herzstück des Konzerts bildeten also Werke von Hugo Wolf, aufgeführt wurden jedoch auch die Werke anderer Komponisten, deren Jahresfeiern in diesem Jahr begangen werden. So z. B. wurde der 200-Geburtstag von Robert Schumann mit einigen seiner beliebten Werke aus den Zyklen Balladen und Romanzen, Dichterliebe und Myrthen begangen. Zum Jubiläum des Komponisten Frederic Chopin (200. Geburtstag) hat der Chor mit Klavierbegleitung von Tanja Ajtnik Miškoviè den Musikabend mit der Komposition December's keep abgeschlossen. Chopin hat selber keine Chorkompositionen komponiert, die heutige Aufführung war ein Arrangement seines Präludiums in c-Moll, Op. 28, No. 20. Als Auftakt zum Liszt-Jahr 2011 (200. Geburtstag) hörten wir die Komposition Salve Regina.
Kurzinterview mit dem
künstlerischen Leiter und Dirigenten Mag. Aleš Marèiè:
Nach dem ersten Abendkonzert und dem
vollen Saal – wie fühlen Sie sich?
Aleš: š:
Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Konzert dem Komponisten
Hugo Wolf die Aufmerksamkeit schenken konnten, die er, besonders im
Jubiläumsjahr, anlässlich seines 150. Geburtstages, mehr als verdient. Während
seine Musik auf den eminentesten Musikbühnen der ganzen Welt vertreten ist,
müsste die Stadt Marburg erst recht die Verpflichtung spüren, seine Musik auf
unsere Konzertbühnen zu bringen, er hat ja in Marburg zwei Jahre gelebt,
komponiert und gearbeitet.
Was sehen Sie als ihre Hauptaufgabe, Bestimmung?
Aleš: Es
wird die Hauptaufgabe unseres Chores sein, dieses Genie der Spätromantik durch
seine Musik den Menschen näher zu
bringen, wird werden sein lebendes Denkmal in Marburg und auch anderswo sein.
Im Konzert haben wir auch die Kompositionen von anderen
Komponisten gehört. Welche Kompositionen werden sie in Zukunft in Angriff
nehmen?
Die Kompositionen von Wolf werden den Schwepunkt bilden, von dem wir uns aber auch beliebig entfernen werden. Ich hoffe, dass uns unser heutiges Publikum auch weiterhin so treu und gewogen bleiben wird – es gibt nämlich kein schöneres Gefühl, als in einem gefüllten Saal mit bekannten und offenen Gesichtern aufzutreten. Zum Kammerchor Hugo Wolf
Einer der großen Künstlert, die aus unserem Raum kommen und die verbindende
Rolle der Kultur veranschaulichen, ist auch ch
Hugo Wolf. Der
Verein der deutschsprachigen Frauen
Brücken möchte sich ihm besonders widmen, deshalb hat man sich im Verein für
die Gründung des Kammerchores mit seinem Namen entschlossen. Die Grundlage dafür
bildet die reiche Chortradition der
Stadt sowohl mit slowenischen als auch deutschen Wurzeln. Zum Mitmachen
eingeladen wurde der Musiker, Baritonist und Lehrer für Sologesang
Mag. Aleš Marèiè, der die slowenische
und deutsche Tradition während seines Studiums an der
Akademie in Graz aktiv kennen lernen
konnte. Als künstlerischer Leiter ist er schon auf Konzertbühnen im In- und
Ausland erfolgreich gewesen.
Der Kammerchor Hugo Wolf wurde im
März 2010 gegründet, anlässlich des 150. Geburtstages des Komponisten
Hugo Wolf, der auch slowenische
Wurzeln hat. Im Chor singen 13
Sängerinnen und Sänger, die schon Musikerfahrung haben, darunter auch Studenten
des Solo-Gesangs bei Prof. Aleš Marèiè.
Diese Zusammensetzung des Chores ermöglicht auch die Aufführung von
anspruchsvolleren Musikwerken, was die Chorwerke von
Hugo Wolf zweifellos sind.
Der
Komponist Hugo Wolf (1860 – 1903)
Am 13. März 2010 waren es 150 Jahre seit der Geburt von
Hugo Wolf, eines der größten Komponisten der Spätromantik, in
Slovenj Gradec, damals Windischgratz.
Die ganze Musikwelt begeht dieses
Jubiläum, begangen wurde es auch mit
einem Konzert in Slovenj Gradec, der Geburtsstadt des Komponisten.
An Marburg ist Wolf durch das Jahr 1873 gebunden, als er dreizehnjährig in Marburg das Gymnasium besucht und
damals bereits Musik studiert hat. Schon damals arbeitete er als Violinist im
Marburger Dom mit, hier begann er auch zu komponieren. Im April 1875 sind seine
Klaviersonate Op. 1. und die Variationen Op. 2 datiert. Im Herbst desselben
Jahres zog er nach Wien. Seinen Aufenthalt in Marburg belegt eine Gedenktafel in
der Mladinska ulica. Einige Handschriften und Unterlagen über den Komponisten
werden im Regionalarchiv Maribor aufbewahrt.
Hugo Wolf
wurde
Mehr zum Kammerchor Hugo Wolf gibt
es auf
Facebook
(dort gibt es auch Video- und Tonaufnahmen.
Bilder und Text: Klemen
Gorenšek
Der Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark Pavelhaus - Kulturno društvo èlen 7 za avstrijsko Štajersko - Pavlova hiša, der Kulturverein Marburger Literaturgesellschaft und der Kulturverein deutschsprachiger Frauen »Brücken« Marburg haben um 18.30 Uhr im Pavelhaus in Laafeld/Potrna in Österreich eine Veranstaltung von Minderheitsautoren aus Slowenien organisiert, in der der Kammechor Hugo Wolf (Kulturverein deutschsprachiger Frauen »Brücken«) aus Marburg unter der Leitung von Mag. Aleš Marèiè, die Dichterin und Übersetzerin aus Novo mesto Jadranka Matiæ Zupanèiè und Željko Peroviæ aus Marburg aufgetreten sind. Ihre Gedichte wurden von Maja Kocmut, Dichterin und Übersetzerin aus Graz, übersetzt, die leider verhindert war und sie nicht selber vorlesen konnte. An ihrer Stelle las Susanne Weitlaner, die Obfrau des Artikel-VII-Kulturvereins die Gedichte vor. Die Besucher wurden begrüßt vom Obmann der Marburger Literaturgesellschaft Marjan Pungartnik. Unter den Besuchern waren Mag. <>Franci Pivec, Obmann des Verbandes der Kulturvereine von Marburg, Ivanka Gruber, Obfrau des Österreichisch-slowenischen Freundschaftsvereins aus Graz und Veronika Haring, Obfrau des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen »Brücken« Marburg. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Europahauptstadt der Kultur statt und wirde von der Öffentlichen Agentur für das Buch der Republik Slowenien finanziell unterstützt.
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3. November 2010 – Ausstellung »Kinder malen ihre Heimat« - In der Galerie RRudolf in der Vojašniška 12 in Marburg wurde um 18. Uhr die Ausstellung »Kinder malen ihre Heimat« eröffnet. Im Namen der Organisatoren (Öffentlicher Fond RS für Kulturtätigkeiten – Regionalzweigstelle Marburg, Verband der Kulturvereine Marburg, Marburger literarische Gesellschaft und insbesondere Kulturverein deutschsprachiger Frauen »Brücken«, von dem die Initiative für diese Ausstellung ausgegangen ist)begrüßte Marjan Pungartnik die Besucher, zur Ausstellung sagte einige Worte die Obfrau des Kulturvereins deutschsprachiger Frauen »Brücken« aus Marburg Frau Veronika Haring, die Europäische Föderalistische Bewegung (EFB) und den Verband der Europajugend von Österreich BEJ/JEF) haben unsere Gäste aus dem Europahaus Karl Brunner aus Neumarkt, Österreich, Christa Hoffmeister und der langjährige Leiter der Europäischen Föderalistischen Bewegung Max Wratschgo vorgestellt. Die Ausstellung wurde vom Obmann des Verbandes der Kulturvereine von Marburg Mag. Franci Pivec eröffnet.
Der Erwachsenen-Kultur- und Bildungsverein »Deutsche Vortragsreihe Reschitza« aus dem Banater Bergland in Rumänien organisiert alle zwei Jahre für Schüler, die in den Länder Mitteleuropas den Deutschunterricht an Mittelschulen besuchen, eine Ausschreibung unter dem Titel »Kinder malen ihre Heimat«. Im Jahre 2010 machten Kinder aus Rumänien, Ungarn, aus Feldbach in Österreich und Kinder, welche den Deutschkurs im »Kulturverein deutschsprachiger Frauen Brücken« in Marburg besuchen, mit. Die preisgekrönten Bilder wurden zunächst in Reschitza in Rumänien ausgestellt, danach unter dem Patronat der EFB (Europäische föderalistische Bewegung) an der 1. Volksschule in Feldbach. Nach der Ausstellung in der Galerie Rudolf und in den Räumlichkeiten des Vereins Brücken in Marburg geht die Ausstellung nach Ungarn. Unter den vielen Kindern, die am Konkurs teilgenommen haben, war auch Ana Dolenc aus Hoèe.
Galerie9. Oktober 2010 – Festkonzert im Stift Rein
Ein ganz besonderes Konzert hat der Steirische Sängerbund am 9. Oktober 2010 in der Kirche des Stifts Rein bei Graz organsiert, eingeladen war auch der Kammerchor »Hugo Wolf« unseres Vereins. Das Konzert war verstorbenen Sängerbundmitgliedern gewidmet, dem Konponisten und langjährigem Chorleiter Prof. Franz Koringer, dem Komponisten Prof. Alarich Wallner und dem langjährigen Sängerbundleiter DI Baldur Heckel. Das Konzert war das erste in einer ganzen Konzertreihe, die vom Steirischen Sängerbund zu wohltätigen Zwecken organisiert und zwar werden die gesamten Einnahmen der Organisation »Ärzte ohne Grenzen« und der Organisation von Karl Heinz Böhm »Menschen für Menschen« gespendet. Neben unserem Kammerchor »Hugo Wolf«, der Gast des Abends war, traten noch acht Chöre aus der österreichischen Steiermark auf. Vor einem zahlreichen Publikum, das die Stifstkirche bis zur letzten Ecke ausgefüllt hat, fand ein reiches Programm von Chorliedern statt, die wunderbaren Stimmen waren eine wahre Wohltat für die Ohren. Am Konzert nahmen auch mehrere unsere Vereinsmitglieder teil, wir trafen uns auch mit unseren Freunden aus dem AKVS aus Graz.7. – 9. Julij 2010 – »Lebendige Höfe von Maribor«
»Lebendige Höfe von Maribor« – das neue Programm im Rahmen des Festival Lent, gestaltet von der Produzentin Katja Kos vom Internationalen Festival des Straβentheaters Ana Desetnica«, verhalf auch unserem Verein zu der Erkenntnis, dass Maribor nicht nur eine verschlafene Stadt ist, und dass das Lent Festival nicht nur am Ufer der Drau stattfindet. Die Veranstaltungen spielten sich an mehreren Schauplätzen ab. Versteckte Innenhöfe von Maribor öffneten ihre Tore und luden die Mitbürger an drei Tagen bei angenehmer Atmosphäre zu einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen ein. In Zusammenarbeit mit den Bewohnern des Gebäudes in Barvarska 5 konnte auch unser Verein durch kostenlose Workshops, Vorstellungen und Ausstellungen, Musik und Tanz wie auch durch einen literarischen Abend auf unserem gemeinsamen Hof mithelfen, die sommerlichen Nachmittage und Abende angenehmer zu gestalten. Da die Veranstaltungen gut besucht und positiv aufgenommen wurden, ist mit dem Festivalveranstalter vereinbart worden, unsere Zusammenarbeit im nächsten Jahr zu erweitern. Die diesjährige Zusammenarbeit honorierte der Veranstalter mit einem Dankesbrief (siehe Fotogalerie unten).
3. Juli 2010
Mehr über das Ereignis ist auf dem Fotos zu sehen.
Ausflug in die Wachau, nach Melk und Mariazell, am 26. Juni 2010
Mitglieder unseres Vereins brachen am 26. Juni mit dem Bus zu einem Ausflug »auf der schönen blauen Donau« auf. Während unserer Busfahrt konnten wir die Schönheiten der Landschaft, Dörflein und Städchen bewundern, die den Weg durch die Steiermark an Graz vorbei verschönern, und führen vor Wien an St.Pöllten vorbei bis zu unserem ersten Ziel – der Stadt Krems am Donauufer in der so vielgelobten und weltbekannten Wachau. In Krems spazierten wir durch die Altstadt, die von Unmengen von Touristen aus der ganzen Welt belagert wird, und besichtigen einige berühmte Gebäude und Staßen. Wir setzten unseren Weg bis zur Stadt Spitz fort und gingen dort an Bord des Schiffes »Prinz Eugen«. Es folgte die Fahrt »auf der schönen blauen Donau« durch einen der schönstel Teile an ihrem Ufer, durch das malerische Weinbaugebiet der Wachau mit Weinbergterassen, malerischen Städtchen, Schlössern, Kirchen und Marillenplantagen. Im Ort Melk gingen wir wieder an Land und in das berühmte mächtige Kloster von Melk mit seinem einmalig schönen Standort über der Donau. Wir besichtigten die Klosteranlage mit Bibliothek, Sälen, Innenhöfen, die wunderschöne Barockkirche und die Parkanlage. Unser Weg führte von hier weiter zu einem der berühmtesten Wallfahrtsorte der österreichischen Steiermark Mariazell. Hier besichtigten wir die Wallfahrtsbasilika, bestiegen den nahen Kalvarienberg und besichtigten die mechanische Krippe. Nach Hause, in unser liebes Marburg, sind wir voller schöner Eindrücke in den späten Nachtstunden zurückgekehrt.
Preisverleihung an junge Zeichner in Feldbach, 26. Mai 2010
Die Deutsche Vortragsreihe Reschitza im Banater Bergland in Rumänien schreibt alle zwei Jahre einen internationalen Konkurs mit dem Titel »Kinder zeichnen ihre Heimat« aus. Heuer haben auch Kinder, die in unserem Verein Deutschworkshops besuchen, ihre Zeichnungenn eingereicht. Unter den preisgekrönten Zeichnungen ist auch die Zeichnung unserer Ana Dolenc. Für Kinder aus Rumänien und Ungarn fand die Preisverleihung in Reschitza/Resita statt, für die Kleinen aus Österreich und Slowenien am 26. Mai in Feldbach in Steiermark. Unsere Preisträgerin wurde zur Verleihung von den Eltern, den beiden Brüdern Jurij und Jakob und der Obfrau unseres Vereins begleitet. An der 1. Volksschule Feldbach wurde die Preisverleihung von Max Wratschgo organisiert, dem Leiter der EFB/Europäische Föderalistische Bewegung und dem JEF/Bund Europäischer Jugend, in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der Deutschen Vortragsreihe Reschitza Erwin Tigla mit einigen Mitgliedern aus Reschitza. Der Schuldirektor hat uns herzlich willkommen geheißen und der Kindersängerchor hat ein paar Lieder gesungen. Die Dichterin und Schriftstellering des Banater Berglands Edith Guip-Cobilanschi las einige eigene Gedichte vor. Anschließend überreichte Erwin Tigla den Preisträgern die Urkunden und Preise. Nach der Preisverleihung konnten wir in der Schulaula die Ausstellung der preisgekrönten Zeichnungen besichtigen und uns noch beim Mittagessen in einer nahen Gaststätte etwas länger unterhalten.
15. Steirertreffen aus drei
Ländern am 25. Mai 2010
Das Wetter meinte es gut mit uns, schon in aller Frühe begrüßte uns die Sonne und versprach nach langen Regentagen endlich einen schönen, sonnigen Tag.
Wir fuhren auf der Autobahn nach Laibach und verließen sie bei der Abzweigung für Gottschee. In Škofljica wartete Doris Debenjak auf uns, die Schatzmeisterin des Gottscheer Altsiedler Vereins, die uns dann durch das Gottscheerland führte. Weil unsere Freunde unterwegs eine Kaffeepause einlegten, wurde vereinbart, dass wir in Turjak warten würden, um dann zusammen weiterzufahren. Die Warterei hat unsere Gruppe für einen Spaziergang zum Schloss Turjak – dem Stammschloss der Familie Auersperg genutzt. Für die meisten unter uns war es der erste Besuch in dieser Ecke von Slowenien, die uns mit ihrer Schönheit ganz
Mit einiger Verspätung kamen dann auch unsere steirischen Freunde aus Österreich und Rumänien an und nach einer fröhlichen Begrüßung fuhren wir gemeinsam in Richtung Ribnica (Reifnitz) weiter, setzten unseren Weg durch die Stadt Gottschee fort und kamen schließlich um die Mittagszeit im Gottscheer Dörfchen Obermösel an. Zuerst besichtigten wir die 500 Jahre alte Barockkirche mit Umgebung und nahmen dann ein Mittagessen im Gasthaus Jelen ein. Nach dem Mittagessen fuhren wir durch ehemalige Gottscheer Dörfer bis Altlag und besichtigten dort den altem Gottscheer Friedhof. Vor dem Mahnmal für alle verstorbenen Gottscheer (mit Inschriften in vier Sprachen: auf deutsch, slowenisch, gottscheerisch und englisch) zündeten wir eine Kerze an und gedachten ihrer. Die viele deutschen Inschriften auf den Grabsteinen beweisen, dass hier früher Gottscheer gelebt haben. Unser Weg führte dann weiter durch die sehr abwechslungsreiche Gottscheer Landschaft bis Dvor, wo wir nach rechts in Richtung Soteska (Einöd), Podturn und an Pöllandl vorbei bis zu unserem Endziel fuhren – dem Dorf Krapflern (Obèice), in dem die Gottscheer Altsiedler ihr Kulturzentrum haben.
Dort wurden wir schon erwartet: vom österreichischen Botschafter Dr. Erwin Kubesch, dem Staatssekretär im slowenischen Kulturministerium Ivan Oven und dem Obmann des Gottscheer Altsiedlervereins August Gril mit der Kindertanzgruppe unter der Leitung von Tone Plut und einigen heimischen Vereinsmitgliedern.
Nach den Begrüßungen, Willkommengrüßen und dem schnellen Kennenlernern kamen wir zum Kulturprogramm. Zunächst waren die Gastgeber an der Reihe. Die Kinder haben unter Akkordeonbegleitung von Tone Plut und der Efeu-Blatt-Musik von Tone Poè einige Gottscher Lieder gesungen und alte Gottscheer Tänze vorgeführt. Die Dichterin aus dem Banater Bergland Edith Guip-Cobilanschi las einige eigene Gedichte vor. Ein Violinenduo mit einer Sängerin führte einige Steirer Lieder aus dem Banater Bergland in Rumänien vor.
Nach dem Kulturprogramm richteten unsere Mitglieder ein Abendbuffet aus und sorgten dafür, dass die Teilnehmer nicht hungrig und durstig zurückfahren mussten.
Um 18 Uhr 30 nahmen wir Abschied von den Gottscheern und fuhren mit schönen Erinnerungen und dem Versprechen, dass wir uns nächstes Jahr wieder treffen werden, ab. Und fuhren wieder in Richtung Steiermark, wir nach Marburg, die anderen nach Graz.
51. internationales
Minderheitentreffen in Neumarkt - 21. – 24. Mai 2010
Das Thema des Seminars lautete diesmal: Bosnien und Herzegowina – ein langer Weg
zur friedlichen Lösung von Konlikten.
Am Freitag, dem 21. Mai begann das Seminar, indem der Bürgermeister von Neumarkt Reinhard Ratz nach den Einleitungsworten von Dr. Heinz Tichy und Dr.Walter Horn die Ausstellung »Dialog 2010« eröffnete, in der Künstler aus Bosnien und Herzegowina durch ihre bildenden Werke ihre Heimat vorstellen.
<>Am Samstag, dem 22. Mai brachen die Teilnehmer zur einer Studienfahrt nach Oberwölz auf, im idyllischen Tal am Fuße der Wölzer Tauern. Es ist eine alte Stadt und zugleich die kleinste Stadt der Steiermark, mit einer reichen Geschichte, die hoch geschätzt, gepflegt und mit Stolz zahlreichen Besuchern präsentiert wird. Im Städchen gibt es etliche Museen, die das Leben und Wirken von zahlreichen Generationen dieser Region belegen. Wir haben die Domkirche, das Stadttor, das Stadtzentrum und das bekannteste unter den Museum besichtigt – das Museum der Blasinstrumente.
Am Nachmittag gab es dann nach der Begrüßung durch den Leiter des Europahauses Neumarkt Max Wratschgo folgende Referate:
- UProf. Dr. Rüdiger Malli: Bosnien und Herzegowina von 1879 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts,
- Dr. Valentin Inzko: Dayton und seine Folgen – die aktuelle Lage und die Perspektiven von Bosnien und Herzegowina,
- Dr. Donatus Köck: Über die aktuelle ethnische Situation in Bosnien und Herzegowina.
Am Sonntag, dem 23. Mai folgten dann die Referate:
- Dr. Jörg Hofreiter: Herstellung der demokratischen Strukturen in Bosnien und Herzegowina,
- Dr. Nikolaus Hermann: Beziehungen von Bosnien und Herzegowina mit Kroatien und Serbien.
Am Montag, dem 24. Mai hörten wir dann die Referate:
- Dipl. Kaufm. Margarita Cankova: Die negative Entwicklung im Raum von ethnischen und religiösen Minderheiten in Bulgarien;
- Dr. Josef Feldner, dr. Marjan Sturm, Bernard Sadovnik, Heinz Stritzl: 90. Jahre seit dem Kärntner Volksentscheid – Wege und Zukunft.
Das Seminar haben mitfinanziert: das Österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, das Bundesministerium für Wirtschaft, Jugend und Familie, der österreichische Verband für politische Bildung und die Raiffeisenbank Neumarkt.
20. Deutsche Literaturtage
von Reschitz/Resita, 7. – 9. Mai 2010
Am späten Nachmittag traten bei einer Veranstaltung auf: das »Banater Bergland-Trio«, der Frauenchor »Franz Stürmer«, die Jugendvokalgruppe »Enzian«, alles durchsetzt mit Rezitationen deutscher Poesie (Goethe, Schiller…). Mit einem Ausflug ins Banater Bergland und bis zur Donau, bis zum Grenzpunkt zwischen der Donaumonarchie und dem Türkenreich, wo noch die Ruine der mächtigen Festung Golobnjak zu sehen ist, gingen für die Teilnehmer am nächsten Tag die Deutschen Literaturtage Reschitz zu Ende. Dort in Oravito schauten wir uns zum Abschluss im alten Theater »Mihai Eminescu« die Vorstellung »Stühle für den neuen Mieter« von Carmen Elisabeth Puchianu und Robert Gabriel Elekes in deutscher Sprache an. Das ganze Festival wird alle diese Jahre vom Obmann der »Deutschen Vortragsreihe Reschitza«, Ehrenbürger der Stadt Resita und Ehrenbürger der Region Caras-Severin organisiert - Erwin Josef Tigla.
Kulturabend der ethnischen Gemeinschaften in Marburg 3. Mai 2010
Am Montag, den 3. Mai 2010 abends fand im Union-Saal in Marbug das erste Kulturtreffen
von in Marburg lebenden ethnischen Gruppen statt. Die Vereine der ethnischen
Gruppen der Serben, Deutschen, Kroaten und Mazedonier haben einen schönen
Ethno-Kulturabend vorbereitet. Initiator war die Gemeinde Marburg, der
Vizebürgermeister Rok Peèe wünschte
uns, dieses Treffen möge zur Tradition werden und seinen Höhepunkt im Jahre 2012
erreichen, wenn Marburg europäische Kulturhauptstadt werden wird. Mit ihrem sehr
reichen Programm traten die Folklore- und Sängergruppen der Vereine »Štajerska skupnost«(Steirische
Gemeinschaft), »Srbsko kulturno društvo Maribor« (Serbischer Kulturverein
Marburg), »Hrvaško kulturno društvo Maribor« (Kroatischer Kulturverein Marburg),
»Makedonsko kulturno društvo Biljana Maribor« (Mazedonischer Kulturverein
Biljana Marburg) und der »Kulturverein deutschsprachiger Frauen Brücken« auf.
Unser Verein hat sich mit dem Sängerchor »Hugo Wolf« vorgestellt, für den dieser Auftritt die Feuerprobe war. Sie sangen von Robert Schumann das Heidenröslein, aus dem Zyklus Romanzen und Balladen und im Arrangement von Karol Pahor das slowenische Volkslied: Pa se sliš. Als Zugabe sind Klemen Gorenšek noch den Musensohn von Franz Schubert.
13. Slowenischen Tages des Buches in
Marburg – Präsentation des 8. zweisprachigen
Sammelbandes »Vezi med ljudmi/Zwischenmenschliche Bindungen«
Der Kulturverein deutschsprachiger Frauen Brücken hat in seinem Räumen in der Barvarska 5, am Dienstag, dem 20. April 2010, um 17 Uhr seinen jedes Jahr erscheinenden Sammelband »Vezi med ljudmi/Zwischenmenschliche Bindungen« vorgestellt. Die Veranstaltung wurde von der Obfrau des Vereins Veronika Haring geleitet. Zuerst stellte sich die Kindergruppe vor, die im Verein deutsch lernt. Unter der Leitung von Robert Herièko zeigten sie ihre Deutschkenntnisse. Danach fand die Präsentation des Sammelbandes statt. Gedichte und Prosabruchstücke wurden in der deutschen Sprache von den Autoren selbst vorgetragen (Gero Angleitner, Zvone Batista, Ljuba Dolinšek, Hermann Habjaniè, Martina Haring, Jožica Hladin, Ivana Hauser, Ana Nikoliè, Vilma Ploj, Franci Pivec, Marjan Pungartnik, Ana-Marija Pušnik, Tatjana Srebrniè in Franci Pušnik), in slowenischer Sprache wurden sie von Melita Plešnik vorgelesen.
Für die musikalische Untermahlung sorgten die Schüler und Profesoren der Musik- und Balettschule Anton Martin Slomšek aus Marburg unter der pädagogischen Leitung des Herrn Mag. Aleš Marèiè.